Was ist Ozon Geruchsbeseitigung?

Ozon ist mit seinem Standardpotential von 2,07 V das stärkste aller in der Desinfektion gebräuchlichen Oxidationsmittel (Chlordioxid 1,27 V, Chlor 1,36 V, Hypochlorsäure 1,49 V, H2O2 1,78 V). Ozon reagiert sehr rasch mit den meisten organischen Stoffen, es spaltet die Geruchsmoleküle auf. Küchen-, Moder-, Urin- und andere Gerüche, Zigaretten- und Brandrauch werden durch Ozoneinwirkung wirksam beseitigt. Hierbei ähnelt das Reinigungsverfahren der Luftreinigung in der Natur bei Gewittern.

Die Erzeugung des Ozons erfolgt durch Hochspannungsentladungen. Durch Hochspannung werden sehr hohe elektrische Feldstärken (ca. 12 kV/mm) in der Entladungseinheit erzeugt, wodurch zahlreiche kurze Barrierenentladungen zwischen den Elektroden hervorgerufen werden.

In normaler Raumluft sind ca. 20 % Sauerstoff (02) enthalten. Dieser Sauerstoff (02) wird durch Barrierenentladungen zwischen den Elektroden des Entladers in Ozon (03) umgewandelt. Die erzeugte Menge des Ozons ist dabei abhängig von der Hochspannung, die an die Elektroden der Entlader-Einheit angelegt wird, und kann dadurch entsprechend verändert werden.

Ein im Gerät integrierter Ventilator saugt durch den Schmutzfilter an der Vorderseite Luft aus der Umgebung an und bläst diese über die Generatoreinheit durch den Ozonaustrittskanal auf der Oberseite wieder in den umgebenden Raum.

Die Ozonerzeugung erfolgt in diesem Gerät ohne Zuhilfenahme von Chemikalien und belastet dadurch nicht die Umwelt. Nach Abschaltung des Generators zerfällt das restliche Ozon wieder in Sauerstoff.

Welche Gerüche werden entfernt?

Durch eine Ozon Geruchsbehandlung werden alle Geruchsstoffe im Auto durch zersetzen der Inhaltsstoffe entfernt.

Es entsteht der Geruch im Fahrzeug wie bei einem Neuwagen.

Hier eine kurze Auflistung von entfernbaren Gerüchen:

  • Tabakrauch
  • Desinfektion
  • Tier-, Küchen- und Abfallgerüche
  • Brandgeruch und Sekundäreffekte organischer Substanzen
  • Modergeruch nach Wasserschäden
  • Leichengeruch
  • Brand-/Chemiegerüche
  • Amine/ Amide (Harnstoffe)
  • offenkettige Kohlenwasserstoffverbindungen (Buttersäure)
  • Aminosäuren/ Proteine mit Stickstoff und Schwefel (Erbrochenes)

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